Monatsmotto für den Juli

 

Der Rückblick für Juni:

 

Dieses Monat beginne ich mit dem Rückblick auf das Motto im vergangenen Monat: "mich mit meinen Routinen auseinanderzusetzen".

 

Inspiriert von der alltagsfeierin habe ich beschlossen im Juni meine Routinen zu beleuchten, einen Überblick zu schaffen über meine Aufgaben und Tätigkeiten und im besten Fall Verbesserungen vorzunehmen.

 

Folgende Erkenntnisse habe ich gewonnen:

  • Delegieren und nein sagen fällt mir relativ schwer und das führt dazu, dass ich mir zu viel vornehme. Ich will alles schaffen und mir auch Zeit für die Dinge nehmen, die mir wichtig sind. Das führt dazu, dass ich spät ins Bett kommen und wenn sich dann der Tagesrhythmus einmal nach hinten verschoben hat dauert es relativ lange bis ich wieder ausreichend Schlaf bekomme.
  • Vieles erledige ich mittlerweile untertags, nebenbei oder zeitnah anstatt wie bisher auf einen geeigneten Zeitpunkt zu warten, der oft nicht eintritt.
  • Bisher lagen meine Prioritäten hautpsächlich auf einem Schwerpunkt. Zum Beispiel "Qualitätszeit mit den Kindern verbringen" (dann wollte ich nicht an die Arbeit denken) oder "produktiv im Job arbeiten" (dann war ich zu sehr auf die Arbeit fokussiert). Ich versuche jetzt beides zu verbinden und Berührungspunkte zu finden bzw. die Hauptpriorität klar auf die Familie zu legen und der Arbeit auch einen festgelegten Raum zu geben.
  • Ein täglicher Ausgleich zu all den Verpflichtungen, die sich so ansammeln, ist für mein Wohlbefinden sehr wichtig.
  • Ich brauche unverplante Zeit.

 

Ich habe ein paar kleinere praktische Änderungen vorgenommen. ZB ein Ablagesystem mit Wochentagen, um die herumfliegenden Zettel zu reduzieren und zu ordnen. Die Einträge im Kalender habe ich übersichtlicher gestaltet. Und kleinere Aufgaben erledige ich gleich, anstatt sie mir zu notieren.

Ich nehme mir bewusst Zeit, um meine Termine zu planen und notiere mir Erinnerungen im Kalender, damit ich sie dann parat habe, wenn ich sie brauche.

 

Ansonsten versuche ich die Prioritäten im Auge zu behalten und mich mit den Details einmal bewusst auseinanderzusetzen und dann eine Entscheidung zu treffen.

 

Bei Bettina findet ihr viele Anregungen zum Thema Routinen. Aktuell geht es um "loslassen, ausmisten, entrümpeln".

 



 

Mein Monatsmotto für den Juli:

"zur richtigen Zeit am richtigen Ort"

 

 

Für Juli nehme ich mir vor, mir bewusst zu machen, dass ich genau hier und jetzt zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin. Oft wünsche ich mir andere Rahmenbedingungen, sehne mich nach einem Leben in dem alles so läuft, wie ich es mir wünsche. Manchmal frage ich mich, ob ich den Job wechseln soll? Oder mich mit ganz neuen Lebensweisen auseinandersetzen? Alles anders machen als bisher?

 

Doch in letzter Zeit kommt bei mir immer wieder das Gefühl auf, dass es gut ist, so wie es ist. Vielleicht bin ich nicht umsonst an diesen Orten, wo nicht alles perfekt ist. Vielleicht bringen mich meine Visionen von einem besseren Leben nicht an einen Ort, der bereits besser ist, vielleicht liegt es an mir, den Ort, an dem ich mich befinde zu einem besseren Ort zu machen.

 


Wie geht es dir damit? Hast du das Gefühl zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein?


   Unter wertvoll-blog.de findet ihr das Monats-Motto von Ideengeberin Sonja.



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Kommentare: 4
  • #1

    Bettina (Mittwoch, 04 Juli 2018 10:28)

    Hallo Isa,

    schön über deine Erfahrungen vom Juni zu lesen. Wie immer: es ist ein längerer Weg und sich damit auseinander zu setzen hat so viel Potential und darauf kannst du aufbauen.

    Bei mir wird es noch weiter mit den Routinen gehen UND die Ausmisterei wird weitergemacht, genauso wie es halt in den Alltag passt und ohne es zum Druck werden zu lassen.

    Ich finde es auch so schön, dass du anfängst Pflicht und Kür auf die gleiche Stufe zu stellen, denn du wirst merken, wie hilfreich das ist.

    Das mit dem "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" lebe ich auch schon länger, die vier Gesetze der Spiritualität (darüber hatte ich auch schon mal geschrieben), haben mir hier die Augen geöffnet.

    Es entspannt mich sehr, denn "ich könnte etwas verpassen" etc. ist für mich kein Thema mehr.

    Hab eine schöne Julifeierei.

    Mittwochsfeierliche Grüße

    Bettina

  • #2

    Sonja (Freitag, 06 Juli 2018 20:36)

    Ja, ich kenne diese Gedanken auch. Mir geht es vor allem dann so, wenn es nicht voran geht (in der Bahn, im Stau, in der Warteschlange,... ), aber ich schaffe es immer öfter, mir bewusst zu machen, dass genau dies jetzt mein Leben ist und ich das Beste daraus machen kann.
    Einen wunderschönen Juli dir! Liebe Grüße, Sonja

  • #3

    Isabella (Montag, 09 Juli 2018 15:04)

    Liebe Bettina,

    ja, ich denke der Weg hört nie auf. Es gibt nicht den Zeitpunkt ab dem alles passt und perfekt rund läuft. Aber ein paar kleine Änderungen können sehr viel bewirken, das finde ich immer wieder spannend.

    Pflicht und Kür stehen bei mir schon immer fast auf der gleichen Stelle. Denn, wenn das nicht so ist, geht es mir nicht gut und das wirkt sich negativ auf alle Menschen rund um mich aus. Oft geht es aus finanziellen oder organisatorischen Gründen nicht anders, und ich muss die Pflicht vorrangig behandeln. Aber die Kür holt dann schnell wieder auf.

    Die spirituellen Weisheiten im Alltag umzusetzen, ist die wahre Herausforderung, wenn du mich fragst. Wunderbar, dass du das so gut meistert. Da nehme ich dich gerne zum Vorbild.

    Liebe Grüße, Isabella

  • #4

    Isabella (Montag, 09 Juli 2018 15:06)

    Liebe Sonja,

    ja, man hat oft so viele Pläne und wenn man dann zum Warten verdammt wird, ist das nicht schön. Mittlerweile merke ich aber dann oft, es tut auch gut einmal aus dem Erledigungs-Modus raus und in das Nichts-Tun zu kommen.

    Ich wünsche dir einen sommerlich sonnigen Juli,
    Liebe Grüße, Isabella