Monatsmotto für den Jänner = Jahresmotto für 2018

 

 

Mein Monatsmotto für den Jänner,

ist zugleich auch mein Jahresmotto für 2018:

 

 "Offenheit und Verbundenheit"

 

 

Ein Grundgefühl für mein Jahresmotto für 2018 hat sich in den letzten Wochen schon herauskristallisiert. Aber die Formulierung, das auf einen Nenner bringen entstand nach und nach in den letzten Tagen.

 

Für 2018 wünsche ich mir

Offenheit

im Sinne eines offenen Herzens,

einer Offenheit in Form von Mutigkeit,

Offenheit für Neues - neue Erfahrungen, neue Wege, Neues ausprobieren, mir nicht so viele Gedanken machen, weniger Zweifeln, einfach machen,

Offenheit für die Menschen, die bereits in meinem Leben sind und für die, die neu dazukommen,

offen sein für neue Möglichkeiten.

 

Verbundenheit

wir alle sitzen im selben Boot,

wir sind alle Menschen,

und versuchen unseren Weg zu gehen,

nach unseren Möglichkeiten,

mit unseren Erfahrungen und Prägungen im Gepäck,

ich wünsche mir, dass wir viel stärkeren Zusammenhalt spüren,

dass wir die Verletzungen überwinden können,

und das Zusammensein genießen können,

in herzlicher Verbundenheit.

 

 


 

Der Rückblick für Dezember:

 

Im Dezember habe ich mir vorgenommen, darauf zu achten, dass es uns als Familie gut geht.

 

Und, was soll ich euch sagen? Die Wahrheit ist, dass ich teilweise vollkommen auf mein Monatsmotto vergessen habe. An manchen Tagen hatte ich es im Blick, aber die Umsetzung war nicht immer einfach.

 

Ich habe also gemerkt, dass mir bei dem Thema Familienfürsorge folgendes durch den Kopf geht:

  • Ich wünsche mir, nicht immer diejenige sein zu müssen, die voll und ganz für das positive Familienklima zuständig ist. Ich wünsche mir, dass auch die anderen Familienmitglieder für mich da sind.
  • Es gibt so Tage, da möchte ich nur meine Ruhe haben. Da überfordert mich das Familienleben mit dem ganzen "Mama hier" und "Mama da" "Mama schau" und "Mama!", mit all meinen Gedanken, den täglichen Anforderungen und Terminen, den eigenen Wünschen, den Phasen und aktuellen Lebensthemen der ganzen Familie und auch der Vereinbarkeit dieser verschiedenen Themen.
  • Manchmal weiß ich gar nicht, wie sie aussehen soll, diese Familienfürsorge.

Und trotzdem ist es schön und gut und hilfreich, dass ich mich bewusster mit der familiären Stimmung und unseren Verhaltensweisen, der Wechselwirkung und den oft ganz unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen auseinandergesetzt habe.

 

Ich habe zB dem kochen wieder einen höheren Stellenwert eingeräumt und es hat mehr Spaß gemacht als sonst. Ich habe mich in Gelassenheit geübt, auch dann wenn es mir nicht gelungen ist sie zu finden. Dann habe ich mich gefragt, warum ich gerade wütend oder enttäuscht bin. Und es gibt ganz viele Situationen, wo ich gemerkt habe, ich spüre, was ich brauche, aber es ist nicht immer möglich diese Bedürfnisse umzusetzen (zB Ruhe). Und es hilft mir sehr, mir in einer ausweglos erscheinenden Situation bewusst zu machen, dass wieder andere Tage kommen werden. Die Situationen sind oft gleich und je nach Tagesverfassung empfinde ich sie als furchtbar und untragbar oder als meisterbar oder veränderungswürdig oder als irrelevant.

 

Meine Erkenntnisse nach einem Monat:

  • Nimm dir ruhig viel vor, aber es ist in Ordnung dein Ziel in kleinen Schritten oder auf Umwegen zu erreichen.
  • Erinnere dich stetig und sanft an dein Ziel.
  • Du darfst scheitern, umkehren, den Weg verlassen, herumirren.
  • Nimm deine Gefühle auch dann wahr, wenn du weißt, dass dafür jetzt eigentlich keine Zeit ist - vor allem dann.
  • Nimm alles gelassen und mit Humor, und wenn du das nicht kannst versuche auch das gelassen und mit Humor zu nehmen.
  • Es wird besser.

 


   Bei Sonja vom wertvoll-Blog findet ihr die Sammlung der Monats-Mottos.


 

Ich wünsche euch ein Jahr 2018 nach eurem Geschmack.

Wie sehen eure Wünsche für das kommende Jahr aus?

 



Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Bettina (Sonntag, 31 Dezember 2017 00:23)

    Huhu Isa,
    du machst das so gut. Das möchte ich dir hier auch nochmal schreiben. Denn gerade wenn es um Familienharmonie geht ist das echt schwierig wenn sich nur einer verantwortlich fühlt. Du kannst hier lediglich ein gutes Vorbild sein, wenn aber jemand schlechte Laune hat, dann ist das zu allererst seine schlechte Laune und die steht in der Verantwortung des selbigen �. Das zu erkennen und auch mal zurückzuspiegeln hat mir sehr geholfen, dann auch den nötigen inneren Abstand zu finden und mich nicht anstecken zu lassen oder mich dafür verantwortlich zu fühlen.
    *
    Liebe Grüße und ich freue mich schon auf das Jahr 2018 und die Beiträge von dir �
    Bettina

  • #2

    Isabella (Montag, 01 Januar 2018 14:41)

    Liebe Bettina,
    ich danke dir für deine aufbauenden und lieben Worte, über die ich mich sehr sehr freue.
    Auch dir und einen Lieben ein glückliches neues Jahr!
    Isabella

  • #3

    sonja (Dienstag, 02 Januar 2018 19:40)

    Hallo und ein wundervolles und frohes neues Jahr!
    Deine "Erkenntnisse" von dem Dezembermotto kann ich sehr gut nachvollziehen. Die Monatsmotto-Idee ist entstanden, weil ich mich einen Monat auf ein bestimmtest "Thema" konzentrieren möchte, dass das nicht immer und ständig und schon gar nicht 100%ig klappt, ist völlig normal. Es geht mehr darum, sich auf den Weg zu machen. Was mir sehr wichtig geworden ist: Familienfürsorge funktioniert nur, wenn auch die Selbstfürsorge läuft.
    Alles Gute dir für dein tolles Januar- bzw. Jahresmotto!
    Liebe Grüße, Sonja

  • #4

    Isabella (Mittwoch, 10 Januar 2018 22:05)

    Liebe Sonja,
    deine Monatsmotto-Idee finde ich super, sie inspiriert mich jedes Monat mir ein bestimmtes Thema vorzunehmen und mich bewusst darauf zu fokussieren.
    Gerade wenn es um Familienfürsorge geht, sind gegenseitige Unterstützung und Selbstfürsorge, um als gutes Beispiel voranzugehen, sehr hilfreich.
    Danke für deine Inputs.
    Ich wünsche dir ein glückliches und wertvolles neues Jahr.
    Liebe Grüße, Isabella