Monatsmotto für den September

 

 

Mein Monatsmotto für den September:

 

 "Alltagsfeierei"

 

Die Ferien gehen in einer Woche zu Ende und der Kindergarten- und Schulalltag beginnt bald wieder. Ich mache mich dafür innerlich bereit, denn eigentlich mag ich ihn nicht besonders, den Alltag mit seinen Verpflichtungen, seinem Zeitdruck und Terminstress. Früh morgens schon produktiv und effizient zu sein, tausend Erledigungen im Kopf zu jonglieren und in die Realität umzusetzen, die Kinder zu motivieren und ständig die Uhr im Blick zu haben, das ist so gar nicht mein Métier.

Aber ich hoffe, dass es auch anders geht als bisher. Inspiriert von der lieben Bettina (diealltagsfeierin.de) versuche ich mich im September als Alltagsfeierin. Sie zelebriert den Alltagsrhythmus und wuppt so einiges, während sie ihre Bedürnisse im Blick hat und immer wieder ihren Tag so gestaltet, dass es eine gute Balance zwischen Pflicht und Kür gibt.

 

 

 

Für mich heißt dass:

  • Ich hoffe wir können einen sanften Übergang in den neuen Rhythmus finden und uns wieder damit anfreunden.
  • Ich wünsche mir dringend, den morgendlichen Stress zu reduzieren und
  • auch im Alltag ausreichend Freiräume zum Erholen und Auftanken zu finden.

 

 

Ein paar Ideen habe ich mir dazu bereits überlegt:

  • SCHLAF: da es der ganzen Familie schwer fällt abends ins Bett und morgens wieder raus zu finden, möchte ich mir bewusst machen, dass Schlaf gut, wichtig und wertvoll ist. Vielleicht wird es dadurch ein wenig leichter uns auch nach einem Tag an dem gefühlt nur Verpflichtungen erledigt wurden (was in Wahrheit eigentlich nie der Fall ist) zum Schlafengehen zu motivieren.
  • GESPRÄCHE: ich möchte, dass wir viel miteinander reden, um herauszufinden wie es uns allen geht, was wir besser machen können, was jedem wichtig ist. Weg vom Autopilot hin zu mehr Miteinander.
  • EINANDER ERNST NEHMEN damit sich alle wohl fühlen. Wenn die Kinder oder mein Mann etwas sagen will ich das wahrnehmen und darauf eingehen.
  • MICH SELBST ERNST NEHMEN: Meine Gefühle, meine Grenzen wahrnehmen achten und wahren. Für das eigene und das familiäre Wohlbefinden und die Vorbildwirkung.
  • NEGATIVE GEFÜHLE DÜRFEN SEIN: Akzeptieren. Annehmen. Sein lassen. Aushalten. Benennen. Keine Tabus. Nicht schämen. Es ist wie es ist und wir finden eine Möglichkeit um damit umzugehen.

 

 

 

Um diese Ideen gut umsetzen zu können, hoffe ich mit meiner EINSTELLUNG und bewährten TIPPS und TRICKS arbeiten zu können.

 

 

Für eine unterstützende Einstellung hilft mir persönlich:

  1. Tagebuch und Gespräche
  2. Spaziergänge
  3. Meditation
  4. Mandalas
  5. ätherische Öle
  6. Energiearbeit

 

 

Diese Tipps und Tricks haben sich im Alltag bereits bewährt:

  1. Kleidung am Vortag bereitlegen
  2. Lieber früher ins Bett gehen als noch den Abend nutzen wollen
  3. Vertrauen in unsere Kraft und Fähigkeiten haben
  4. Mit Kalender und Listen arbeiten, um den Überblick zu bewahren
  5. Lebendig und humorvoll sein

 

 

Tipps für besonders stressige Zeiten:

(diese drei Punkte habe ich mir aus den Antworten auf Bettinas Frage via Instagram geliehen.

Mehr davon findet ihr unter ihrem Account beim Guten-Morgen-Kaffee-Bild vom 29.08.2017)

  • Auch mal die Reissleine ziehen und Termine/Verpflichtungen absagen oder verschieben.
  • ToDo-Liste für den Überblick erstellen, dann die Punkte konzentriert abarbeiten und mit Pausen belohnen.
  • Stress entsteht im Kopf. Es hilft eine andere Sichtweise einzunehmen und anstatt in die Zukunft zu planen oder über die Vergangenheit zu grübeln ganz in der Gegenwart sein und wahrnehmen, was gerade jetzt ist.

 

Nun hoffe ich mit all dieser Theorie gut und sanft in die Alltagsrealität zu starten.

 

 

Wie ist das bei euch?

Liebt ihr die lässige Ferienzeit oder den strukturierten Alltagsrhythmus?

Habt ihr noch Tipps parat, die euch helfen die täglichen Herausforderungen alltagsfeierlich zu meistern?



 

 

Der Rückblick für August:

 

Mein Monatsmotto für den August war "Gemeinschaft".

 

Im Rückblick kann ich euch sagen, es gibt hier noch viel zu verbessern. Denn Gemeinschaft zu leben ist für mich, die Ruhe und Zeit für sich liebt, immer wieder auch eine Herausforderung. Zu viel Trubel, zu viele Eindrücke, zu viele anstehende Verpflichtungen oder Zeitdruck überfordern mich und dann brauche ich eine Pause.

 

Ich habe also für mich herausgefunden, dass es wichtig ist alle Bedürnisse ernst zu nehmen. Gemeinschaft ist ein Geben und Nehmen. Wenn sich diese Gleichgewicht nicht einstellt, oder es sich nicht danach anfühlt holpert es.

 

Außerdem habe ich auch gemerkt, dass ganz oft Probleme im Weg stehen, die wir mit uns herumtragen. Vergangenes, das noch nicht in Ordnung ist für uns, bewirkt, dass wir oft für andere völlig unverständlich reagieren und dadurch das Miteinander schwierig machen.

 

Die Basis der Gemeinschaft beginnt für mich daher bei mir selbst. Denn wie ich das Verhalten oder die Worte meiner Mitmenschen interpretiere und empfinde bewirkt, wie ich darauf reagiere.

 

Das Thema "Gemeinschaft" fließt also ganz stark auch in dieses Monat mit dem Motto "Alltagsfeierei" mit ein.

 

 

 

   Bei Sonja vom wertvoll-Blog findet ihr die Sammlung der Monats-Mottos.

 



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Kommentare: 5
  • #1

    Sonja (Freitag, 08 September 2017 20:44)

    Nachdem es wegen krankem Kind und Kindergeburtstag mit dem Alltag bei uns etwas chaotisch war, habe ich nun endlich Zeit, um bei dir vorbei zu schauen. Ganz schön viele Punkte hast du da aufgezählt, die ich alle unterschreiben kann. Bei den ätherischen Ölen probiere ich gerade aus. Kannst du welche empfehlen?
    Liebe Grüße, Sonja

  • #2

    Sabina (Dienstag, 19 September 2017 14:06)

    Wie du weißt ist es bei mir eher umgekehrt - ich bin ausgeglichener, wenn der Alltag läuft :-) dann fällt es mir leichter "Freiräume" für mich und meine Familie einzuplanen.

    Was ich voll und ganz bestätigen kann ist "Stress entsteht im Kopf". Wenn man im Hamsterrad drinnen ist hat man oft das Gefühl nicht mehr raus zu können. Obwohl man meist ungestresst in der selben Zeit mehr erreicht (und dabei noch Spaß und Genugtuung erlebt), als wenn man sich extra beeilt. Man muss sich nur öfter wieder mal daran erinnern ;-)

  • #3

    Isabella (Freitag, 22 September 2017 10:04)

    Liebe Sonja,
    vielen Dank fürs vorbeischauen. Der Alltag fordert oft ganz schön.
    Ich hoffe, ihr seid gerade alle fit und der Geburtstag war feierlich und spaßig.
    Bei den ätherischen Ölen kommt es ganz auf deinen Bedarf an. Ich nutze, gerade für die Kinder gerne Lavendel (zB zur Beruhigung, bei Hautverletzungen).
    Im Sommer war auch Pfefferminze sehr beliebt (kühlt, und hilft ua bei Insektenstichen).
    Liebe Grüße, Isabella

  • #4

    Isabella (Freitag, 22 September 2017 10:05)

    Liebe Sabina,
    mir geht es auch so: das Erinnern an die stressfreie, entspannte Einstellung vergesse ich gerne mal. Aber es wird immer besser.
    Alles Liebe, Isabella

  • #5

    Bettina (Freitag, 22 September 2017 10:11)

    (Repost von Montag, 04 September 2017 13:57)

    Hallo Isa,

    wunderbar, dass du dich als Alltagsfeierin versuchen willst. Ich freue mich sehr, dass die Alltagsfeierei immer größere Kreise zieht.

    Viel Freude beim Ausprobieren und Herausfinden was für euch so passend ist, bzw. besonders was für dich passend ist. Denn wenn es für dich immer selbstverständlicher wird, gut für dich zu sorgen, dann wirst du in deinem Umfeld eine positive Verwandlung feststellen. Denn dann bist du ansteckend, im positiven Sinne.

    Ich wünsche dir einen alltagsfeierlichen Monat.

    Montagsfeierliche Grüße

    Bettina