Monatsmotto für den Juli

 

 

Mein Monatsmotto für den Juli:

 

 "Urlaub"

 

 

Für uns beginnen die Ferien gleich mit dem Urlaub. Im letzten Jahr haben wir uns aus spartechnischen Gründen für ein verlängertes Wochendende als Urlaubsersatz entschieden. Dieses Jahr geht es wieder in einen "echten" Urlaub. Eine ganze Woche Familienurlaub auf einem Ponyhof. Ich freue mich sehr darauf und auch auf den neuen Alltag. Ohne morgens zu einer bestimmten Zeit aufstehen zu müssen. Ohne ständig daran zu denken, was noch alles getan werden muss. Einfach die gemeinsame Familienzeit in vollen Zügen zu genießen.

 



 

 

Der Rückblick für Juni:

 

Im Juni habe ich mir vorgenommen, mehr Klarheit in mein Leben zu bringen. Mir kommt vor, allein durch die Beschäftigung mit dem Thema hat sich schon viel geklärt, gebessert und gewandelt.

Zuerst stand der Wunsch im Raum, die Klarheit in mein Leben zu integrieren. Aber ich wusste noch nicht wie. Also habe ich mich in einer ruhigen Minute (die gibt es mittlerweile bei mir schon wieder) hingesetzt und überlegt und einen Plan ausgetüftelt. Letztendlich geht es bei mir ganz oft um ein nicht-hinschauen-wollen.

Warum? Weil ich mich der Situation nicht gewachsen fühle; keine Zeit dafür habe, um sie zu meistern, wie ich es gerne würde; weil ich wichtigere Dinge im Kopf habe; aus alter Gewohnheit, ... es gibt dafür unzählige Gründe.

 

Begonnen habe ich damit, einfach zu starten. Besser einen kleinen Schritt als gar keinen zu gehen und einen Plan erstellt. Danach gings gleich an die Umsetzung: ich habe begonnen aufzuräumen. Ich habe für mich Entscheidungen getroffen, wo ich mir davor nicht sicher war, wie ich damit umgehen sollte. Auch ein "Ich entscheide mich dafür, obwohl ich weiß, es ist nicht die beste Lösung. Aber im Moment die einzig mögliche/gute für mich. Sollte ich eine bessere Idee haben entscheide ich mich gerne für diese." ist eine Entscheidung. Man darf sich irren, umentscheiden, falsch entscheiden, bei seiner Entscheidung bleiben, alles über den Haufen werfen. Hauptsache man ist dabei in dem jeweiligen Moment klar und steht dazu.

 

 

 

 

Damit ihr einen Eindruck bekommt, in welcher Form ich mich damit auseinandergesetzt habe, gebe ich euch einen Einblick in meine Unterlagen.

Ich habe mir folgende Fragen gestellt:

 

Warum möchte ich an der Klarheit arbeiten?

Hier geht es um meine Motivation. Warum habe ich mir "Klarheit" als Monatsthema vorgenommen? Welche Gründe gibt es dafür, dass sie mir oft fehlt. Wie wäre es, wenn ich mein "Ziel" zu diesem Thema bereits erreicht hätte?

 

Was bedeutet Klarheit im Alltag für mich?

Ich habe für mich noch detaillierter herausgearbeitet wie die Umsetzung konkret aussehen könnte.

  

Wie kann ich Klarheit erlangen? Wo fange ich an?

Diesen Punkt fand ich besonders schwierig. Denn wenn ich das bereits wüsste, dann würde ich es mir ja nicht mühsam erarbeiten müssen. Ich habe begonnen, ganz kleine Schritte aufzulisten. Vor allem auch machbare und realistische Schritte. Und habe mir bewusst gemacht, dass die folgenden Schritte danach kommen werden. Die muss ich jetzt noch nicht planen. Die bauen auf die Schritte auf, die ich als nächstes gehe.

 

Was bringt es mir, Klarheit in mein Leben zu bringen?

Hier habe ich eine Vision entworfen, wie es sich anfühlen könnte, Klarheit bereits zu leben. Und meine Vorteile dabei herausgearbeitet.

 

Was ist Klarheit für mich?

Zum Abschluss versuchte ich genau zu definieren, was ich mit Klarheit überhaupt meine:

Ein Gefühl von Ordnung, Richtigkeit, Ehrlichkeit, ich weiß woran ich bin, Authentizität, keine Tabus, Lebendigkeit, mich positionieren, erkennen was ich will und wie ich es erreichen kann, mir zutrauen es zu erreichen, mutig sein, denn es gibt dann keine Ausreden, kein vielleicht, Gegenwind aushalten, trotzdem nicht starr sein, sondern Meinungen überdenken, Neues zulassen, sich informieren, sich trauen zu seiner Meinung zu stehen. Die Umsetzung stelle ich mir aber nicht anstrengend, sondern angenehm und erholsam vor.

 

 

Im Anschluss an die Beantwortung dieser Fragen habe ich konkrete erste Schritte notiert. Und dann auch gleich begonnen umzusetzen. Denn ich habe gemerkt, je länger ich damit warte, desto größer ist die Hemmschwelle, desto schwerer wiegen alle Gegenargumente. Und dann konnte ich mich gleich darüber freuen konkret ein Ergebnis zu sehen.

 

 

Ich kann also sagen: ich bin zufrieden. Mein Leben ist um ein Stück weit klarer geworden, dadurch auch einfacher und auch zwischenmenschliche Beziehungen profitieren davon.

 

 

 

 

   Bei Sonja vom wertvoll-Blog findet ihr die Sammlung der Monats-Mottos.



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Kommentare: 2
  • #1

    Sonja (Montag, 03 Juli 2017 20:25)

    Hallo, deine Gedanken zur Klarheit finde ich sehr spannend! Und ja, du hast so Recht: Wir können nur die Entscheidungen treffen, die wir gerade am besten für uns finden.
    ...und hier träumt auch jemand von Urlaub auf dem Ponyhof... Euch eine tolle Zeit!
    Liebe Grüße,
    Sonja

  • #2

    Isabella (Dienstag, 04 Juli 2017 22:39)

    Danke, liebe Sonja für deinen Kommentar.
    Eure Urlaubspläne klingen aber auch ganz toll. Ich wünsche euch eine erholsame, interessante, lustige, ereignisreiche, fröhliche, herzerwärmende Reise!