Friday Fives


 

Nach zweiwöchiger Pause, weil "das Leben lauter war als das virtuelle"

(wie Ursula alias "ussemblage" auf Instagram schreibt), gibt es hier heute wieder meine Friday Fives.

 

Die tun mir sicher gut, denn meine Laune ist aufgrund von einem ungewohnt hohen Arbeitspensum und, für mein Gefühl, zu wenig Ruhephasen etwas angeschlagen. Meine Lieben können ein Lied davon singen.

 

Also los gehts, mit meinen dankbaren Momenten der letzten Tage:

 

    

 

* FRÜH INS BETT geh ich normalerweise nie. Denn es gibt einfach immer etwas wichtigeres oder interessanteres zu tun. Und abends ist das einfach leichter möglich als untertags. Aber wie oben bereits gestanden, bräuchte ich derzeit mehr Schlaf. Gestern, nach einem langen zusätzlichen Arbeitstag und einem entnervten Abend (mein Sohn sagt schon selbst: abends möchte ich nicht rein, und morgens will ich nicht raus aus dem Bett) (bei der Gelegenheit möchte ich auch einmal gerne wissen: warum erledigt sich die Hausarbeit eigentlich nicht von selbst? Und warum kommen die Heinzelmännchen nie zu mir??... aber ich komm vom Thema ab. Wo war ich gerade? Ah ja, der gestrige Abend, also...), habe ich also beschlossen lieber gleich ins Bett zu gehen, bevor ich noch einen Streit provoziere.

Und es war ein ungewohntes aber sehr gutes Gefühl einmal früh in den Federn zu liegen.

 

 

* ZEIT ZUM BLOGGEN. Der Haushalt schreit zwar schon laut, aber er läuft ja nicht davon. Und somit nehme ich mir jetzt Zeit um in Ruhe zu bloggen. 

 

 

* AUSPROBIEREN. Offenbar ist der Herbst jetzt die Zeit der Tupperparties und Co., und offenbar bin ich auch schon in einem passenden Alter dafür (ohh ;)), denn ich war einmal bei einem Abend eingeladen, wo es um ätherische Öle ging, und einmal um Bastelprodukte. Kann man ja mal ausprobieren, und es hat Spaß gemacht. Die Bestellungen sind leider noch nicht da, aber ziemlich sicher lest ihr dann hier mehr davon.

Ich bin dankbar für neue Leute, die ich dadurch kennengelernt habe und für die Möglichkeiten und die Erfahrung neues auszuprobieren.

 

 

* HERBSTFARBEN.  Letztes Jahr im Oktober habe ich diesen Blog mit dem "Sonne-im-Herzen"-Projekt begonnen, weil bei mir der Herbst bis jetzt aufgrund der dunklen Tage eher Minuspunkte gesammelt hatte. Dieses Jahr sehe ich wie schön die Herbstfarben sind, wir waren mit den Kindern Drachen steigen, wir genießen es zuhause den Ofen einzuheizen und es uns gemütlich zu machen. Ich bin sehr dankbar für die vielen Facetten und Farben des Herbstes, nicht nur optisch, sondern in allen Lebensbereichen.

 

 

* HOHE ANFORDERUNGEN AN DIE REALITÄT ANPASSEN. Also bei mir ist es meist so, dass ich eine Vorstellung davon habe, wie man sich im Optimalfall verhält. Als Beispiel: man ist offen für seine Kinder und spricht mit ihnen einfühlsam, zugewandt und ehrlich. Die Realität sieht dann leider oft anders aus. Als Beispiel: ich bin müde, möchte meine Ruhe haben und schimpfe grundlos. Immer öfter gelingt es mir dieses Idealbild als solches zu erkennen, und es ein Stück weit zu akzeptieren. Außerdem hat es ja auch sein Gutes eine Vorstellung davon zu haben, wo man hinmöchte. Schön ist, dass ich es leichter akzeptieren kann, wenn ich von dem Idealbild auch mal sehr weit entfernt bin, und diese hohe Anforderung eher als Inspiration anstatt als Mindestanforderung zu sehen.

 

 

 

Mich würde interessieren, wie geht es euch mit euren Anforderungen an euch selbst? In welchen Bereichen stellt ihr sie? Könnt ihr sie erfüllen?

Wenn ja: zu welchem Preis? Wenn nein: wie geht ihr damit um?

 

Außerdem wünsche ich euch selbstverständlich wieder ganz viele bewusste dankbare Momente.

 

 

 

 Die Sammlung  der Friday Fives findet ihr bei Nadine von Buntraum.

 



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