Monatsmotto für den Oktober


 

Sonja vom wertvoll-Blog sammelt jedes Monat die Monats-Mottos.

 

 

Für Oktober heißt mein Monatsmotto

"ein kuscheliges und gemütliches Nest errichten".

 

Wie ich schon in den Friday Fives beschrieben habe, hat mein Sohn mich dazu inspiriert über meine Vorstellung von Ordnung und einem angenehmen Wohngefühl nachzudenken. Und ich bin zu dem Schluß gekommen, dass ich bis jetzt eher am falschen Ende beginnen wollte: reduzieren, aufräumen, ordnen. Wobei das "richtige Ende" für mich persönlich eher wäre: liebevoll gestaltet, belebt, wohnlich, gemütlich, kuschelig.

Die Jahreszeit ist auch passend für mein Vorhaben, somit habe ich das Monatsmotto vom Juli "aufräumen" für mich persönlich adaptiert und verfeinert, und hoffe, dass ich damit erfolgreicher sein werde ;)

 

Der Rückblick für September:

 

Als Monatsmotto für September habe ich mir vorgenommen sinnvolle Grenzen zu setzen und Strukturen zu finden.

Ich habe recht motiviert begonnen eine Übersicht über alle To-Do´s im Haushalt oder anstehende Aktivitäten zu machen. Allerdings habe ich sehr bald nicht mehr auf diese Liste geschaut, und nicht damit gearbeitet. Die wichtigen Dinge bleiben mir ohnehin in Erinnerung, die detaillierte Beschäftigung mit allen anstehenden Aufgaben kostet mir zuviel Zeit und Nerven. Hier hoffe ich noch, einen guten Mittelweg zu finden, der derzeit darin besteht, dass ich gewisse Aufgaben, die ich in naher Zukunft erledigen möchte in meinem Kalender eintrage.

Ich habe auch gemerkt, dass meine "Produktivität" im Sinne von "abarbeiten der To-Do´s" sehr stark von meiner Tagesverfassung abhängig ist. An manchen Tagen ist es mir schon zuviel über alle anstehenden Tätigkeiten nachzudenken, an anderen erledige ich so nebenbei ganz viel.

Fazit: To-Do-Listen sind nicht mein Ding, aber einiges schreibe ich mir als Gedankenstütze gerne auf.

 

 

Was das Grenzen setzen im zwischenmenschlichen Bereich betrifft habe ich gemerkt, was ich schon wusste. Es fällt mir sehr schwer den Ton anzugeben, zu befehlen, Grenzen zu setzen in dem Sinne, dass ich die Grenzen vorgebe innerhalb derer sich jemand anderer bewegt.

Gerade im Zusammenleben mit den Kindern ist das ein Thema, das mich oft betrifft, und wo ich noch nicht genau weiß, wie ich das sinnvoll managen kann. Ich hasse einfach Einschränkungen, da es aber im Alltag leider immer welche davon gibt ist hier Ärger vorprogarmmiert. Oft passiert es, dass ich dann explodiere, weil ich viel zu lange nichts gesagt oder unternommen habe und irgendwann keine andere Möglichkeit mehr sehe als Druck oder Zwang auszuüben, was mir zwar widerstrebt, wozu ich mich in dem Moment aber gezwungen sehe. Sehr paradox, wenn ihr mich fragt. Am liebsten wäre es mir, wenn jede/r immer so leben könnte, wie er/sie sich das wünscht. Wie ich diese Wunschvorstellung mit der Realtität in Einklang bringe, wüsste ich sehr gerne.

 

 

 Wie macht ihr das mit dem Grenzen-setzen?

Was bedeutet für euch ein angenehmes Wohngefühl?

Wie wohnt ihr?

Ich freue mich über Texte oder Fotos. Inspiration ist immer willkommen.

 



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Kommentare: 2
  • #1

    Sonja (Freitag, 07 Oktober 2016 22:26)

    Interessante Fragen. Grenzen und Wohnen. Ich versuche, mir meine Umgebung so zu gestalten, dass ich mich wohl fühle - wohnlich und auch zwischenmenschlich. Grenzen setzen gehört da auch manchmal dazu.
    Einen kuscheligen Oktober!
    Sonja

  • #2

    Bettina (Sonntag, 16 Oktober 2016 17:46)

    Hallo Isa,

    also die Umgebung in der ich lebe ist für mich sehr wichtig. Mein Göga hat da so manchmal seine Schwierigkeiten damit, nachdem er aber gemerkt hat, dass das wirklich einen Einfluss auf mein Wohlbefinden hat und auch ihn das Ergebnis überzeugt, lässt er sich inzwischen darauf ein;-).

    To do - Listen schreibe ich gerne, manchmal benutze ich sie generalstabsmäßig, manchmal ist alles in meinem Kopf und genau so lebe ich es. Denn jeder Tag ist anders und warum darf ich das dann auch nicht so gestalten wie es gerade passend für mich ist.....

    Gerade wenn mich alles zu überrollen droht, dann ist es hilfreich mal alles irgendwo zu fixieren und quasi im Kopf wieder aufzuräumen.

    Grenzen setzen darf ich auch noch üben, da merke ich aber, dass ich immer mehr den Weg finde der für mich passend ist.

    Sonntagsfeierliche Grüße

    Bettina