Friday Fives


 

 

Meine Friday Fives nach einer Woche mit ganz viel Schlaf und trotzdem unglaublicher Müdigkeit, neuen Bekanntschaften, alten Probleme und neuem Aufwind:

 

      

* SOMMER. Er gehört definitiv noch einmal zu den Friday Fives, denn wir waren ganz oft baden, und haben nochmal so richtig Sonne und Sommerfeeling aufgetankt, bevor es in den Herbst geht, den man schon spürt und auf den ich mich jetzt auch schon freue.

 

* BERÜHRUNGSÄNGSTE ABBAUEN. Dazu hatte ich am Samstag bei einem Sommerfest einer Flüchtlingsbetreuungs-Einrichtung Gelegenheit. Wenn ich neue Menschen kennenlerne bin ich generell erst einmal zurückhaltend und abwartend. In diesem Fall waren alle Anwesenden, sowohl die Flüchtlinge als auch die Betreuer sehr offen, freundlich und nett. Unsere Kinder als auch wir Eltern haben sich sehr wohl gefühlt und hatten viel Spaß, und wir sind mit einem wunderbaren Gefühl der Hoffnung nach Hause gefahren. Ich bin dankbar für weniger Berührungsängste, für die aktive und bewundernswerte Arbeit der Betreuer und die Lebensfreude der Asylwerber, für die Hoffnung und das Miteinander auf Augenhöhe, das dort besteht.

 

* ERHOLUNG. Einen Tag dieser Woche verbrachte ich großteils auf der Couch, im Erholungs- u. Regenerationszustand. Eigentlich wäre ein Arbeitstag geplant gewesen, doch Kopfschmerzen, verstopfte Nase und ein Zustand der Zerschlagenheit brachten mir einen Tag Krankenstand ein. Dankbar bin ich für die Möglichkeit, diesen Tag wirklich zum gesund-werden nutzen zu können. Und am nächsten Tag gings wieder bergauf.

 

* AKTIVITÄT. Erst wollte ich so wenig wie möglich unternehmen. Doch mit zwei Ferienkindern zuhause ist das nicht unbedingt die beste Lösung, also blieben wir bei unseren geplanten Verabredungen, und ich fühlte mich besser, als ich es zuhause ohne Austausch getan hätte. Das war auch eine neue Erfahrung für mich. Ruhe muss nicht immer helfen. Manchmal hilft auch die richtige Portion an Aktivität.

 

* AUFWIND. Die eingangs erwähnten "alten Probleme" sind ganz klar: Chaos im Haushalt. Ein paar Badetage, und ein paar Noch-nicht-ganz-gesund-Tage haben ihre Spuren hinterlassen. Die Kinder, die derzeit gerne alle Möbelstücke, die sie selbst tragen können umstellen und alle freien Flächen sofort mit Spiellandschaften zupflastern haben ihren finalen Beitrag dazu geleistet und Voila: das perfekt Chaos (wenn es denn so etwas gibt...also wenn ich mich so umsehe bin ich davon überzeugt;) ). Dazu noch ganz viele unerledigte Verpflichtungen und Das-wollte-ich-auch-noch-tun und Das-muss-ich-unbedingt-noch-erledigen sowie oh-wie-werden-wir-das-am-besten-organisieren? und fertig ist das vollendete Gefühl der Überforderung. Hallo alter Bekannter!

Also habe ich mir heute früh als erstes einen Notizblock geschnappt und begonnen all meine To-Do´s an einem Ort übersichtlich zu sammeln. Und da kommt der Aufwind ins Spiel, den langsam lichtet sich das Chaos Schritt für Schritt und ich sehe wieder ein wenig Licht am Ende des Tunnels (im positiven Wortsinn) bzw. freie Fläche in der Wohnung :) und Freiraum in meinen Gedanken.

 

 

 

Wofür seid ihr jetzt gerade im Moment dankbar?

 

 

 

Nadine von Buntraum sammelt wie jede Woche die Friday Fives.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Sabina (Sonntag, 04 September 2016 17:41)

    Ich hatte auch lange Zeit immer wieder To-do-Listen - sobald sie kürzer wurden, sind meist wieder neue Dinge hinzu gekommen, so dass die Liste nie ganz verschwand und immer als "Das-hast-du-noch-nicht-geschafft"-Erinnerung zu sehen war :-( Mittlerweile habe ich keine Liste mehr - die wichtigen Dinge gehen nicht "verloren" und viele andere Punkte verschwinden von selbst, da sie nicht ständig durch die Liste in Erinnerung gerufen werden und irgendwann an Priorität verlieren!
    Aber natürlich kann es in manchen Fällen hilfreich sein sich einen Überblick zu verschaffen und vielleicht dadurch festzustellen, dass die zu erfüllenden Aufgaben gar nicht so umfangreich und zahlreich sind wie befürchtet :-) passt halt für jeden etwas anderes! Durch Erfahrung findet man seinen eigenen Weg!

  • #2

    Isabella (Sonntag, 04 September 2016 23:13)

    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen: To-Do-Listen sind irgendwie unendlich. Und die wirklich wichtigen Dinge vergisst man nicht.

    Ich versuche jetzt gerade eine Bestandsaufnahme zu machen und mir einen Überblick zu verschaffen. Dann hoffe ich, dass ich vieles automatisch in meinen regelmässigen Tagesablauf einbauen kann und die Listen dann kleiner und vielleicht auch irgendwann wie bei dir unwichtig werden.