Monatsmotto für den September


 

Sonja vom wertvoll-Blog sammelt jedes Monat die Monats-Mottos.

 

 

Für September heißt mein Monatsmotto

"sinnvolle Grenzen setzen und Strukturen finden".

 

Ich bin generell ein Mensch, der eher nach den Grenzen anderer lebt, als nach meinen eigenen, bzw. nehme ich meine persönlichen Grenzen oft gar nicht wahr oder achte sie zu wenig. Im Leben mit Kindern alles andere als optimal.

 

Außerdem startet Mitte September die Schule für den Sohn, ein neuer Abschnitt für uns alle und ein Grund mehr für mich, um vom lockeren Ferienmodus in einen strukturierteren Tagesablauf reinzuwachsen.

 

Ich hoffe, dass uns das gut gelingt und ich meine Abneigung gegen zu eng gesteckte Rahmenbedingungen positiv nutzen kann, um eine gute und hilfreiche Routine für uns als Familie zu finden.

 

 

 

 

Der Rückblick für August:

 

Als Monatsmotto für August habe ich mir vorgenommen alle Facetten zu leben.

Teilweise ist mir das recht gut gelungen, wobei ich immer wieder merke, dass ich mir mit den "Schattenseiten" eher schwer tue. Ich mag es nicht, wenn ich mich schlecht fühle, wenn ich überfordert bin und miese Laune habe, wenn ich auch einmal "herumschnauze" und laut und unfair werde. Aber das gehört eben auch dazu, zum Leben. Und soweit ich das bei mir bemerkt habe, führt dieses Gefühl, etwas unbedingt vermeiden zu wollen dazu, dass man noch stärker in der unangenehmen Situation drinhängt und es schwerer fällt loszulassen oder die Situation anzunehmen.

Also werde ich da weiter dranbleiben.

 

 

 

 

Wie steht ihr zu Routine und Struktur?

Habt ihr Tipps für chaotische

"Ich-liebe-es-wenn-ich-tun-und-lassen-kann-was-ich-will"-Typen

wie mich?

 

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Sabina (Sonntag, 04 September 2016 17:33)

    Bei mir ist es eher umgekehrt - ich freue mich wieder auf den Alltag nach den Ferien, wenn nicht die Ausnahmen zur Regel werden ;-) aber zumindest waren es wieder einige Wochen in denen ich meine Flexibilität üben konnte :-D
    Mein Tipp zur Motivation von neuer Regel-/Tagesablaufgestaltung - schon mal auf die "Belohnung" freuen! Zumindest mein Kind bzw unser Alltag ist viel ausgeglichener, wenn wir unser Schema F haben, weil wir beide wissen was als nächstes kommt bzw wann welche Aktivität Platz hat und nicht darüber diskutiert werden muss. Platz für Spontanität bleibt trotzdem noch genug. Falls doch regelmäßige Streitereien herrschen, hilft bei uns, wenn wir gemeinsam überlegen und vereinbaren was wir in Zukunft anders gestalten.
    Viel Erfolg!

  • #2

    Isabella (Sonntag, 04 September 2016 23:10)

    Vielen Dank für die Inputs.

    Ich glaube mir fehlt einfach die positive Erfahrung mit einem Schema F, Struktur und Vorgaben. Da werde ich einfach mal drangehen, und sehen, was ich tun kann.

    Und am gemeinsamen gestalten darf ich auch noch ordentlich üben. :) Ich wünsche mir immer, dass meine Ideen umgesetzt werden, wenn ich schon einmal einen Plan habe ;)

  • #3

    Sonja (Dienstag, 06 September 2016 20:39)

    Vielleicht braucht ihr ja alle nicht so enge und feste Routinen und Strukturen. Darüber Sprechen hilft euch vielleicht, einen Alltag zu gestalten, der euch allen gut tut.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall einen wunderschönen September!
    Liebe Grüße,
    Sonja